Ob Zuhause oder am Arbeitsplatz überall sind wir heute von elektronischen Geräten umgeben.
In jedem einzelnen von ihnen steckt oft eine monatelange Entwicklungsarbeit von Herrscharen von Entwicklern.
Oft mit einem ingeniösen mechanischen Aufbau der den Leihen staunen lässt. Der Wartungstechniker mag den Konstrukteur dagegen vielleicht verfluchen.
Man denke hier an Kopiergeräte und ähnliches, die meist auch eine komplexe Elektronik enthalten oft realisiert auf filigranen Platinen .
Auch als Bastler stösst man in manchen Elektronikmagazinen auf Schaltungslayouts.
In Büchern zur Herstellung sogenannter gedruckter Schaltungen liesst man denn auch viel über das Ätzen von Platinen,
den gekonnten Ausdruck eines Layouts auf Folie mittels eines Tinten- oder Laserdruckers, Tipps und Tricks beim Herstellen doppelseitiger Platinen,
EMV-gerechtes Design usw. usw. Nur eine strategische Entwicklungsanleitung wie man vom Schaltplan zum Platinenlayout kommt,
darüber schweigen sich Magazine oder auch die Literatur fast immer aus.
So hat es meines wissens nach beispielsweise in der von mir regelmässig gelesenen populären Publikumselektronikzeitschrift Elektor in den letzten Jahren keinen einzigen wirklichen Hintergrundartikel zu dieser Thematik gegeben.
Das einzige mir bekannte Buch - Layoutsynthese Elektronischer Schaltungen - aus dem Hause Springer schiesst weit überdas Ziel hinaus da hier gleich wieder der VLSI-Entwurf im Vordergrund steht.
Diese Dinge mögen alle ihre Berechtigung haben.
Ich meine nur erstmal müssten Fragen beantwortet werden wie
- wie entscheide ich ob eine Platine 1- oder 2-Seitig sein muss
- wahl der richtigen Platinengrösse
- nach welchen Kriterien und welcher Entwurfsstrategie plaziere ich die Bauteile
Ich muss aber auch hier noch eine spezifische Warnung ausprechen. Ich bin primär kein beruflich ausgebildeter Elektrotechniker und Elektroniker sondern nur Hobbibastler. Deshalb werden Fachleute aus dem Metier mit meinen Überlegungen vielleicht nicht viel anfangen können, bzw. diese für völlig irrelevant halten. Bitte schön ! - Allerdings kranken ja gerade die vermeintlichen Fachbücher oft daran das sie Kenntnisse der Fachterminilogien und Denkmodelle der Fachleute schon vorrausetzen, wie in dem oben angeführten Buch von Springer angedeutet. Mein didaktische Konzept ist aber immer am Prinzip des "vom naiven zum konkreten" orientiert. Ich Falle nicht gleich mit den mathematischen Grundlagen der Graphentheorie ins Haus, die hier vielleicht auch ein thematischer Ausgangspunkt sein könnte. Auch die Berechnung hoch komplexer ballistischer Bahnen für Planeten-Raumsonden fussten mal auf der - naiven - Newtonschen überlegung: Alltagsgenstände wie ein Apfel fallen herunter, der Mond aber nicht!- warum?. Sollten die in meinem Manuskript angedachten Überlegungen sich im Zuge der thematischen Weiterentwicklung später als z.t.irrelevant erweisen ist das ja auch eine Erkenntnis. Kritiker mögen jetzt einwenden, toll - ich belaste mich beim lesen mit Zusammenhängen die sich vielleich später als mehr oder weniger irrelevant herausstellen. Dieser Ansatz geht aber von einem merkwürdigen Verständnis einer didaktischen Ökonomie aus. Ein Buch mit weniger Seiten(also vermeintlich weniger Balast)ist allein schon deshalb besser, weil die Dinge kanpper und kürzer formuliert sind. Viele Bücher haben dies Verständnis schon im Titel formuliert. ...ohne Balast, ... kurz und knapp. Meiner Meinung zeichnen sich entsprechende Bücher oft aber dadurch aus dass sie nicht ... kurz und knapp, sondern stereotyp, einfallslos und oberflächlich geschrieben sind. Ein Text kann durchaus ausschweifender formuliert sein. Ist er an sich aber eingänig und flüssig lesbar, ist dies kein Nachteil. Ob das bei meinen Manuskriptansätzen der Fall ist können aber natürlich nur Sie für sich selbst entscheiden.
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